
Der Württembergische Ringerverband e.V. trauert um Adolf Rager. Das WRV-Ehrenmitglied ist am 01.03.2026 im stolzen Alter von 95 Jahren friedlich eingeschlafen.
Der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Sportpionier der Stadt Stuttgart war ein großer Förderer des Ringsports. Sein Herzensprojekt war die Integration von ausländischen Jugendlichen und ihren Familien. Beim KV 95 Stuttgart machten zahlreiche Talente ihre ersten Schritte auf der Matte, die später bei Württembergischen und Deutschen Meisterschaften zahlreiche Titel und Medaillen für den WRV erkämpften. Auch als Jugendreferent des Württembergischen Ringerverbandes war er über viele Jahre hinweg eine feste Institution.
In seinen Verein KV 95 Stuttgart steckte er viel Kraft und Zeit, doch auch darüber hinaus war er stets ein geschätzter Gesprächspartner, der mit seiner Meinung nie hinter dem Berg hielt. Eine besondere Ehre wurde im Jahr 2005 zuteil, als er vom damaligen Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger ausgezeichnet wurde und aus dessen Händen das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekam.
In aufrichtiger Anteilnahme und tiefer Verbundenheit mit den Angehörigen
Günter Maienschein im Namen des Württembergischen Ringerverbandes e.V.
Stimmen zum Tod von Adolf Rager:
„Adolf war ein streitbarer Zeitgenosse mit einer klaren Meinung. Ein toller Mensch, der uns allen sehr fehlen wird“.
Günter Maienschein (WRV-Präsident)
„Zeitlebens bleibt er mir mit seiner eigenen Art in Erinnerung. Er wird mir fehlen“.
Matthias Thimm (WRV Vizepräsident Sport)
„Seit ich mit dem Ringen angefangen habe, war Adolf Rager stets in den Hallen präsent. Ein großartiger Mensch und Unterstützer unserer Sportart“.
Matthias Krohlas (WRV Cheftrainer Freistil)
„Auch für mich war er eine prägende Persönlichkeit. Ruhe in Frieden, Adolf“.
Othmar Kuhner (WRV Trainerteam Freistil)
„Adolf, mach´s gut mein Freund“.
Günter Wahl (Bezirksvorsitzender WRV-Bezirk I)
