Angesichts der aktuell vorhergesagten hohen Temperaturen wird vereinzelt die Frage nach einer generellen Absage sportlicher Veranstaltungen gestellt.
Aus unserer Sicht ist eine pauschale Absage aller Wettkämpfe und Veranstaltungen nicht zielführend. Die tatsächliche Belastung für die Sportlerinnen und Sportler hängt von den konkreten örtlichen Gegebenheiten, der Veranstaltungsdauer, den Hallenbedingungen sowie den getroffenen Schutzmaßnahmen ab.
Wir erwarten daher von allen Veranstaltern eine sorgfältige Prüfung der jeweiligen Situation und die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum Hitzeschutz. Hierzu zählen insbesondere eine ausreichende Versorgung mit Getränken, zusätzliche Erholungspausen, Möglichkeiten zur Abkühlung sowie gegebenenfalls Anpassungen des Zeitplans.
Sollte im Einzelfall eine gesundheitlich vertretbare Durchführung nicht gewährleistet werden können, ist eine Verschiebung oder Absage der Veranstaltung selbstverständlich zu prüfen. Der Schutz der Gesundheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat höchste Priorität. Gleichzeitig sollten Entscheidungen auf Grundlage der tatsächlichen Bedingungen vor Ort und nicht ausschließlich aufgrund allgemeiner Wetterprognosen getroffen werden.
