Wettkampfcomeback in Amstetten und zwei Frauen unter Männern

[Bericht TSG Backnang]
Das gemeinsame Training mit anschließendem Freundschaftskampf beim AC Amstetten war ein voller Erfolg für den Ringsport. Auch der weitere Gastverein, der neue RSV Oberschwaben, war beeindruckt von der Veranstaltung und wünscht sich mehr solche Möglichkeiten.

Der AC Amstetten zeigte sich nach langer Abwesenheit vom Mannschaftssport als guter Gastgeber. 2014 hatte der Verein zuletzt unter eigener Flagge gekämpft. Danach bestand bis 2019 noch eine Kampfgemeinschaft mit dem SC Korb II, in der vereinzelt Athleten eingesetzt wurden. Mit Corona kam der Sportbetrieb dann gänzlich zum Erliegen.

Unter der Führung von Akif Sen wurde der Trainingsbetrieb 2022 wieder aufgenommen. Die ersten Früchte dieser Arbeit konnten die zahlreichen Zuschauer („volle Hütte“) am Sonntag in der Aurainhalle in Augenschein nehmen.

Aus Backnanger Sicht war das Ergebnis auf der Matte eher zweitrangig. Der Freundschaftskampf wurde bewusst mit Team II bestritten, um die Sportler an den Ablauf von Mannschaftskämpfen heranzuführen. So mancher war sichtlich überrascht, welche Qualität dann doch schon von Seiten der Gastgeber und auch vom RSV Oberschwaben auf der Matte gegenüberstand. Für Trainer Joachim Krohlas auch ein wichtiger Fingerzeig auf das weitere Training.

Überzeugen bei seinem ersten Einsatz konnte Noah Lüngen, der einen souveränen Sieg ins Ziel brachte. Siegreich war auch Routinier Julian Hammel, Murat Taskir und die „Leihgabe“ aus der ersten Mannschaft, Johannes Siebert.

Für Staunen in der Halle sorgte dann die Frauen-Begegnung zwischen Backnangs Jugendtrainerin Jasmin Jack und Anja Neudörfer (RSV Oberschaben). Jasmin ließ es sich nicht nehmen, mit jungen 39 Jahren nochmals etwas von ihrem Können zu zeigen. Alle Achtung!