Zwölf Ringerinnen des Württembergischen Ringerverbandes machten sich auf den weiten Weg nach Frankfurt/Oder, um sich bei den Deutschen Meisterschaften der U14 und U17 im Freistil mit der nationalen Elite zu messen. Die Bilanz kann sich mehr als sehen lassen: Eine Deutsche Meisterin, drei Vizemeisterinnen und drei Bronzemedaillen – wir sind stolz auf unsere Mädels, die hervorragende Einzelerfolge erzielen konnten!

U14 – Gold, Silber und Bronze für Württemberg
Das absolute Highlight lieferte Leonie Nele Wernz vom KSV Winzeln in der Klasse bis 38 kg. In einem Feld von sieben Starterinnen ließ sie keiner Gegnerin auch nur den Hauch einer Chance. Vier Kämpfe, vier Siege – darunter drei vorzeitige Erfolge durch Technische Überlegenheit und Schultersieg – und keine einzige verlorene Wertung. Eine makellose Vorstellung, die mit dem Deutschen Meistertitel belohnt wurde!
Gleich zwei Medaillen gab es in der stark besetzten 42-kg-Klasse. Josephine Kramer vom SC Korb kämpfte sich mit drei überzeugenden Siegen bis ins Finale vor, wo sie sich erst der starken Pauline Beister vom RC Chemnitz geschlagen geben musste – Silber! Ihre württembergische Kollegin Milina Ehner vom VfL Obereisesheim ergänzte das Ergebnis perfekt mit einem dominanten Auftaktsieg und einem entscheidenden Punktsieg in der Platzierungsrunde zur Bronzemedaille.
Maia Shavadze vom SV Fellbach startete in der 47-kg-Klasse fulminant mit einem Schultersieg nach nur 48 Sekunden und holte sich am Ende eine verdiente Bronzemedaille. In der größten U14-Klasse bis 52 kg mit 13 Starterinnen zeigte Elizan Yilmaz vom ASV Nendingen eine überragende Leistung: Vier Vorrundensiege – allesamt durch Technische Überlegenheit – und erst im Endkampf denkbar knapp gegen die spätere Meisterin Noemi Osarugue Meisner geschlagen. Vizemeisterin bei einer DM – darauf kann Elizan mächtig stolz sein! Teamkollegin Giulia Augst von der KVA Remseck sammelte in derselben Klasse ebenso wie Laura Pauli (ASV Tuttlingen, 47 kg) und Zara Sophie Ölmez (KSV Kirchheim/N., 66 kg) wertvolle Wettkampferfahrung auf nationaler Ebene.
U17 – Zander holt Silber, Stocker und Demir überzeugen
Bei den Älteren sorgte Sophia Charlotte Zander vom KSV Aalen 05 in der 46-kg-Klasse für das beste württembergische Ergebnis. Mit drei souveränen Siegen marschierte sie durchs Turnier und musste sich einzig der späteren Meisterin Frederika Grosse geschlagen geben – eine verdiente Silbermedaille für die Aalenerin!
Luisa Stocker vom TSV Herbrechtingen holte in der 73-kg-Klasse Bronze. In der mit 16 Starterinnen am stärksten besetzten 53-kg-Klasse schlug sich Ela Demir von der SZ Kornwestheim sehr achtbar und belegte den fünften Platz. Liv King vom AB Aichhalden startete in der 57-kg-Klasse vielversprechend mit einem Schultersieg zum Auftakt, schied dann aber in der nächsten Runde aus.
Fazit
Mit einer Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen kehrt die württembergische Delegation mit einer sehr guten Ausbeute aus Frankfurt/Oder zurück. Der weibliche Ringernachwuchs in Württemberg ist bestens aufgestellt – allen zwölf Starterinnen und ihren Trainerinnen und Trainern gebührt großer Respekt!
