Rückblick auf das Jahr 2021 aus der Sicht des KSV Winzeln

Grund zum Jubeln hatten die Ringer des KSV Winzeln im Jubiläumsjahr © Martin Trik/KSV Winzeln

Zuletzt aktualisiert am 19. Januar 2022 um 5:03

Auf eine erfolgreiche Verbandsrunde bzw. Halbrunde können die beiden aktiven Mannschaften und auch die Schülerstaffel des KSV Winzeln im Jubiläumsjahr zurückblicken. Nach der Vorrunde wurde die Saison abgebrochen und auch gewertet.

Dem KSV kam dabei zu Gute, dass auf Grund seiner intensiven Nachwuchsarbeit immer wieder mehrere Jugendringer in den aktiven Mannschaften eingesetzt werden konnten.

Die erste Mannschaft des KSV Winzeln belegte in der neun Teams umfassenden Verbandsliga nach Ende der Vorrunde einen sehr guten vierten Platz. Dabei gelang ihr das Kunststück, als einzige Mannschaft dem späteren Meister SC Korb eine Niederlage beizubringen.

Vor dem Auftaktkampf gegen Wurmlingen/Tuttlingen wurde von Stefan und Reiner Trik nochmals das 100 jährige Vereinsbestehen angesprochen, das man eigentlich Anfang September feiern wollte. Den Kampf auf der Matte konnten die favorisierten Gäste von der Donau mit 22:13 für sich entscheiden. Beim Vizemeister Herbrechtingen stand das Team von Baris Diksu kurz vor einem Erfolgserlebnis. Am Ende hatte der Vizemeister aber mit 21:16 die Nase vorn.   

Dies sollte aber die letzte Niederlage sein, da anschließend eine Erfolgsserie gestartet wurde.

Einen großen Anteil an den Erfolgen hatten die Fans des KSV Winzeln, da sie ihre Ringer immer lautstark unterstützten und dabei auch die gegnerischen Mannschaften beeindruckten. Der SC Korb wurde mit 16:15 bezwungen und danach stand auf deren Homepage folgender Wortlaut: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eine verdiente, wenn auch unnötige Niederlage und der nächste Faktor war das Publikum. Was die Zuschauer dort abgezogen haben, dürfte einzigartig sein. Wann immer einer der Einheimischen in Schwierigkeiten war, wurde es laut, witterte man eine Chance fürs eigene Team wurde es lauter, gab es einen Sieg feierte man frenetisch. Alle Dämme brachen als der Mannschaftserfolg in trockenen Tüchern war. Einfach unbeschreiblich.“

Auch die nächsten Kämpfe waren nichts für schwache Nerven. Beim Bezirksderby gegen den SV Dürbheim lag das KSV Team vor dem letzten Kampf in Rückstand und konnte trotzdem noch ein 12:12 erreichen. Im Vorfeld des Kampfes gegen die TSG Nattheim  hatten die Gäste ein gültiges Attest angezweifelt was für Missstimmung sorgte, da dadurch ein einheimischer Ringer nicht starten durfte. Das KSV Team rückte noch näher zusammen und siegte mit 17:15. Neckarweihingen wurde mit 16:10 bezwungen und trotz dreifachem Ersatz gelang in Unterelchingen ein 18:18 Unentschieden. Das Derby zum Abschluss der Vorrunde wurde dann gegen die Gäste „vom Hardt“ mit 16:14 gewonnen.

Die zweite Mannschaft startete in der ARGE Bezirksliga wurde hier Dritter. Erfolge gab es gegen Wurmlingen/Tuttlingen (22:6), Villingen (24:12), Dürbheim (18:12) und Aichhalden (kampflos 36:0). Geschlagen geben musste sich die „Zweite“ gegen Hardt (16:17), Sulgen (14:15) und gegen den Meister AV Hornberg (10:24).

Die Schülermannschaft des KSV Winzeln belegte in der Bezirksjugendliga den vierten Platz. Gegen die Teams aus Baienfurt, Aichhalden, Dürbheim, Taisersdorf und Tennenbronn musste man sich geschlagen geben. Jeweils zwei Siege gab es gegen Wurmlingen/Tuttlingen und Hardt. Das wichtigste war aber, nach zwei Jahren wieder Wettkämpfe auf der Matte bestreiten zu können.

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