28 Sportarten für Los Angeles 2028

Das Sportartenprogramm der Olympischen Spiele Los Angeles 2028 umfasst vorerst 28 Sportarten und soll von der IOC-Session im Februar 2022 abgestimmt werden.

Dies beschloss die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in ihrer jüngsten Sitzung. Unter den 28 Sportarten sind auch Skateboarding, Sportklettern und Surfen. Alle drei trugen bei ihrem Olympia-Debüt in diesem Jahr maßgeblich zum Erfolg der Spiele Tokio 2020 bei. Die Aufnahme dieser jugend-orientierten Sportarten, die in Kalifornien tief verwurzelt sind, wird vom Organisationskomitee LA28 unterstützt.

Die 28 Sportarten sind (in protokollarischer Anordnung der zuständigen internationalen Sportverbände):

  • Leichtathletik
  • Rudern
  • Badminton
  • Basketball
  • Kanu
  • Radsport
  • Reiten
  • Fechten
  • Fußball
  • Golf
  • Turnen
  • Handball
  • Hockey
  • Judo
  • Ringen
  • Schwimmen
  • Rugby
  • Taekwondo
  • Tennis
  • Tischtennis
  • Schießen
  • Bogenschießen
  • Triathlon
  • Segeln
  • Volleyball
  • Surfen
  • Skateboarding
  • Sportklettern

Der Vorschlag der IOC-Exekutive basiert auf den Empfehlungen der Programmkommission, die sowohl sportartspezifische Fragen als auch die Auswirkungen auf die Gesamtkosten und die Komplexität der Spiele in ihrem Entwurf des Sportartenprogramms berücksichtigt hatte.

In Bezug auf Fußball wird das IOC die Entwicklung des internationalen Wettkampfkalenders allerdings weiter im Blick behalten.

Boxen, Gewichtheben und Moderner Fünfkampf können bei der IOC-Session 2023 noch in das Sportartenprogramm der Spiele Los Angeles 2028 aufgenommen zu werden. Darüber hinaus hat das Organisationskomitee LA28 die Möglichkeit, im Jahr 2023 weitere Sportarten vorzuschlagen.

Für ihre Aufnahme müssen Boxen, Gewichtheben und Moderner Fünfkampf bis 2023 zur Zufriedenheit der IOC-Exekutive nachweisen, dass sie die folgenden Bereiche addressiert haben:

  • Der Box-Weltverband AIBA muss nachweisen, dass er die anhaltenden Bedenken in Bezug auf seine Führung, seine finanzielle Transparenz und Nachhaltigkeit sowie die Integrität seiner Kampfrichter- und Wertungsprozesse erfolgreich angegangen ist.
  • Der Gewichtheber-Weltverband IWF und seine künftige Führung müssen nachweisen, dass die Regeln respektiert werden und ein wirksamer Kulturwandel vollzogen worden ist. Darüber hinaus muss die IWF die zurückliegenden Dopingfälle in ihrem Sport adressieren und die Integrität, Robustheit und vollständige Unabhängigkeit ihres Anti-Doping-Programms sicherstellen.
  • Der Weltverband der Modernen Fünfkämpfer UIPM muss seinen Vorschlag für die Ablösung des Reiten und des gesamten Wettkampfformats fertig stellen. Zudem muss die UIPM eine erhebliche Reduzierung der Kosten und der Komplexität ihrer Sportart sowie eine Verbesserung in den Bereichen Sicherheit, Zugänglichkeit, Universalität und Attraktivität für junge Menschen und die breite Öffentlichkeit nachweisen.

Dieser Zeitplan verschafft der AIBA, der IWF und der UIPM zusätzliche Zeit, die sie benötigen, um die von ihnen angekündigten kritischen Reformen wirksam umzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

(Quelle: IOC)

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