BL Südost / Der ASV Schorndorf lässt dem SRC Viernheim keine Chance

Mannschaftsfoto ASV Schorndorf 29.11.2021 © G.Schmid

ASV Schorndorf: SRC Viernheim 27:4

Beim ungleichen Kampf gegen den Tabellenletzten Viernheim machte der ASV mit 27:4 den Sack zu. Relativ unspektakulär konnte der ASV Schorndorf am Samstag in der Ringer-Bundesliga seinen Heimkampf gegen den SRC Viernheim gewinnen. In einem ungleichen Kampf gegen den Tabellenletzten der Bundesliga Südost, der lediglich zwei der zehn Kämpfe für sich entscheiden konnte, hieß es am Ende 27:4 für den ASV.

Nachdem Georgios Scarpello den Abend in der Klasse Griechisch-Römisch bis 57 Kilogramm eröffnen sollte, hatten die Gäste in seiner Klasse keinen Ringer gestellt, weshalb Scarpello kampflos vier Punkte für den ASV holte. „Für die Zuschauer ist das extrem schade, wenn sie nur neun statt zehn Kämpfe zu sehen bekommen – vor allem jetzt, wo sie neben ihrem 2G-Nachweis auch noch einen Schnelltest machen müssen, um überhaupt in die Halle rein zu dürfen“, bedauerte Headcoach Volker Hirt den Ausfall des ersten Kampfes.

Immerhin hatten rund 200 Fans den Weg in die Sporthalle Grauhalde gefunden. Es habe aber schon eine andere, etwas gedrückte Stimmung geherrscht, wie Volker Hirt berichtet. „Dennoch bin ich und ist das Team für jeden Einzelnen dankbar, der das alles auf sich nimmt, um uns zu unterstützen. Es ist wichtig, dass uns die Zuschauer anfeuern.“ Fatih Yasarli war der erste Schorndorfer Ringer, der am Samstagabend zum Kämpfen auf die Matte ging. Mit 10 kg mehr Körpergewicht als in der Vorrunde wirkte er nicht mehr so spritzig, jedoch nach 5:26 Minuten musste sein Gegner Sebastian Schmidt beim Stand von 6:0 für Yasarli aufgeben, so dass der ASV gleich mit 8:0 in Führung lag.

Ramazan Awtaew unterlag in einem spannenden Duell gegen Vasyl Ilnytskyi knapp mit 2:3, bevor Nico Brunner mit 8:3 gegen Julian Scheuer gewinnen konnte. Da Oliver Müller mit 0:11 gegen Pascal Hilkert den Kürzeren zog, ging es beim Stand von 10:4 in die Halbzeitpause. Die Kämpfe sechs bis zehn gingen dann vollständig an die Recken des ASV. Benjamin Sezgin mit einem Schultersieg gegen Matthias Schmidt und Shamil Ustaev mit einem 9:2 gegen den sehr stark eingeschätzten Daniel Antal schraubten das Ergebnis auf 16:4, ehe Karan Mosebach und Dawid Wolny (beide durch Technische Überlegenheit) sowie Iuri Lomadze (13:0-Sieg gegen Vasile Dosoftei) für den 27:4-Endstand sorgten.

„Die Jungs haben alle das abgeliefert, was von ihnen erwartet wurde, und natürlich bin ich bei diesem Ergebnis ufrieden, auch wenn man es nicht überwerten darf“, so Volker Hirt. „Nächste Woche in Nürnberg wird es nochmal ganz anders zur Sache gehen und ich hoffe inständig, dass der Kampf auch tatsächlich stattfinden kann.“

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