Rote Teufel mit weißer Weste

2021-09-04 Radoslaw Baran (Foto Philipp Föll)

Optimale Ausbeute für die RED DEVILS Heilbronn am ersten Bundesliga-Wochenende: Erst gab es am Samstag zum Auftakt einen 23:7-Heimsieg gegen die Wrestling Tigers Rhein-Nahe, ehe das Team von Headcoach Patric Nuding am Sonntag beim ASV Mainz 88 mit 19:9 gewann.

Die Fans, die sich in der Römerhalle diszipliniert an die Hygienemaßnahmen hielten, erkannten aus der Saison 2019/20 mit Eduard Popp und Marius Braun nur zwei bekannte Gesichter im Team wieder. Headcoach Patric Nuding gab gleich sieben neuen Kräften die Möglichkeit, sich im Heilbronner Trikot zu präsentieren. Um bei allen Hochkarätern, die am Samstagabend zum Einsatz kamen, beim Aufstellungspoker die 28-Punkte-Grenze nicht zu überschreiten, ließ Nuding die Klasse Griechisch-Römisch bis 71 kg unbesetzt.

Mit Mikhail Ivanov, Radoslaw Baran, Alexander Grebensikov, Cengizhan Erdogan und Adam Juretzko waren fünf Neuzugänge siegreich. Dazu trugen auch Eduard Popp und Marius Braun ihre Punkte zum Heimsieg bei.

In Mainz gab es im Vergleich zum Heimkampf eine Änderung: In der Griechisch-Römisch Klasse bis 61 Kilogramm kämpfte Hammet Rüstem anstelle von Alexander Grebensikov. Die 71kg-Klasse blieb, wie schon am Vortag, unbesetzt. Die Gastgeber, die aufgrund von zeitgleich stattfindenden internationalen Turnieren auf einige ihrer ausländischen Sieggaranten verzichten mussten, hatten schon am Vortag eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen.

Die RED DEVILS gaben sich auch in Mainz keine Blöße und gewannen nach Siegen von Eduard Popp, Hammet Rüstem, Radoslaw Baran, Cengizhan Erdogan, Georg Harth, Daniel Sartakov und Adam Juretzko am Ende deutlich mit 19:9.

„Ich habe gegenüber dem Heimkampf gegen die Wrestling Tigers schon eine Steigerung gesehen, wir haben aber immer noch Luft nach oben“, sagte Headcoach Patric Nuding nach dem Kampf in Mainz. Aus einer guten Teamleistung hob er bei den Neuzugängen vor allem die „Topleistung“ von Radoslaw Baran, die „taktische Meisterleistung“ von Daniel Sartakov sowie den erneuten vorzeitigen Sieg von Adam Juretzko hervor. „Und ich ziehe meinen Hut vor Eddi Popp, der so kurz nach den Olympischen Spielen für das Team zwei wichtige Siege geholt hat“, so Nuding weiter.

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