Nach 20 Monaten Pause: Die RED DEVILS sind wieder da!

Eduard Popp im Kampf gegen den Mainzer Etka Sever © Marcel Tschamke

Zuletzt aktualisiert am 4. September 2021 um 11:15

Nach 20 Monaten Pause: Die RED DEVILS sind wieder da!

Wenn am Samstag um 19.30 Uhr die Wrestling Tigers Rhein-Nahe zum Bundesliga-Ringkampf in die Römerhalle kommen, endet für die RED DEVILS Heilbronn eine 20-monatige Leidenszeit. Durch die Corona-Pandemie hatte der Deutsche Mannschafts-Vizemeister von 2019 die letzte Saison komplett aussetzen müssen, doch jetzt kann es endlich wieder losgehen – und zwar gleich mit zwei Kämpfen, die es in sich haben. Erst gastieren am Samstag die Wrestling Tigers in Heilbronn, ehe es bereits am Sonntag um 15 Uhr zum ewig jungen Duell beim ASV Mainz 88 geht.

„Die Wrestling Tigers haben ein starkes Team, in dem mit Marvin Scherer und Ralf Böhringer zwei renommierte deutsche Ringer hervorstechen. Dazu ist die Mannschaft gespickt mit guten ausländischen Ringern“, weiß RED DEVILS Coach Patric Nuding über den Gegner, gegen den sein Team bislang noch nie gekämpft hat. „Die Marschroute ist aber klar: Natürlich wollen wir mit einem Sieg starten und wir gehen gut vorbereitet und hoch motiviert in das Wochenende.“

Die Gefahr, dass seine Athleten am Samstag schon den Auswärtskampf vom Sonntag in Mainz im Hinterkopf haben, sieht der Coach nicht. „Daran denken wir, wenn der Kampf gegen die Wrestling Tigers vorüber ist“, so der Coach, der für den Sonntag von einem brisanten Duell und einer Standortbestimmung im Kampf um die vorderen Plätze spricht. Zur Erinnerung: Im Januar 2020 schieden die RED DEVILS nach einem Punktabzug am „grünen Tisch“ und einem für das Weiterkommen entscheidenden Kreuzbandriss von Christopher Kraemer unglücklich in Mainz im Viertelfinale aus den Playoffs aus – der bislang letzte Bundesliga-Kampf der RED DEVILS.

Wichtige Info für diejenigen, die nach Mainz fahren wollen: Pandemiebedingt darf der ASV nur eine begrenzte Menge an Tickets verkaufen und es gibt keinen Online-Vorverkauf. Es wird sich also leider nicht lohnen, auf gut Glück nach Mainz zu fahren, um die RED DEVILS zu unterstützen.

In der Römerhalle in Neckargartach dagegen gibt es am Samstag kein Limit an erlaubten Zuschauern. „Wir dürfen die Halle voll machen – eben unter der Voraussetzung, dass die Zuschauer geimpft, genesen oder getestet sind. Vor der Halle bauen wir extra eine Teststation auf, damit man sich unkompliziert testen lassen und auf Nummer sicher gehen kann“, sagt der neue RED DEVILS Chef Andreas Sadri. In der Römerhalle herrscht durchgehend Maskenpflicht und die Besucher müssen sich entweder per Luca App oder handschriftlich auf einem Formular registrieren.

Da es an der Römerhalle nur wenige Parkplätze gibt, wird es wie in den vergangenen Jahren für die Besucher wieder ein Shuttle vom Parkplatz beim Freibad am Gesundbrunnen (Römerstraße 171) zur Römerhalle geben.

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