Eduard Popp: Aus im Olympia-Viertelfinale

GR 130kg Eduard POPP (GER) df. Eduard SOGHOMONYAN (BRA) / Kadir Caliskan (UWW)

Nur zwei Kämpfe konnte Eduard Popp am Sonntag bei den Olympischen Spielen in Tokio bestreiten – dann war im Viertelfinale gegen Riza Kayaalp aus der Türkei Schluss. “Schon bei der Auslosung war klar, dass es für mich schwer werden würde, da mit Riza Kayaalp und Mijain Lopez Nunez die beiden Topfavoriten in meinen Pool gelost wurden”, berichtete der Ringer der RED DEVILS Heilbronn am Sonntagabend aus Tokio.

Zum Einstieg in das olympische Turnier setzte sich der 30-Jährige gegen den Brasilianer Eduard Soghomonyan mit 2:0 durch. Dann wartete mit Kayaalp ausgerechnet der Mann, an dem sich Popp schon mehrfach bei internationalen Meisterschaften die Zähne ausgebissen hatte. “Ich hatte gegen ihn nichts zu verlieren und war taktisch optimal vorbereitet. Im Stand war es ein Kampf auf Augenhöhe, doch dann hat er mich in der Bodenlage erwischt”, so Popp, der den Viertelfinalkampf mit 2:6 Punkten verlor.

Doch trotz der Niederlage hatte der Möckmühler noch die Chance, über die Hoffnungsrunde nochmal ins Geschehen einzugreifen. Im Halbfinalduell der beiden Giganten Kayaalp und Lopez Nunez hieß es Daumendrücken für den Türken. Hätte dieser das Finale erreicht, wären seine unterlegenen Gegner in die Hoffnungsrunde gerutscht – mit der Möglichkeit, sogar noch um die Bronzemedaille kämpfen zu können. Doch Kayaalp hatte gegen den Kubaner keine Chance und Popp musste die Heimreise antreten.

“Natürlich war es mein Ziel, eine Medaille zu gewinnen – ich habe mich in den Kämpfen aber in Topform präsentiert und alles abgerufen, was mir zur Verfügung stand. Deshalb habe ich mir nichts vorzuwerfen und kann zufrieden nach Hause fliegen. Zu den Top acht der Welt zu gehören, ist etwas Besonderes”, blickt das Schwergewicht zurück.

Foto: Kadir Caliskan (UWW)

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