Verbandssitzung des Württembergischen Ringerverbandes

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2020 um 5:26

Ende September fand die satzungsgemäße Verbandssitzung des Württembergischen Ringerverbandes statt, nachdem der eigentliche Termin im Juni durch Corona-Bedingt nicht wahrgenommen werden konnte.

Dieter Beuter

Erfreulich war, dass sich Ehrenmitglied Dieter Beuter als langjähriger WRV-Präsident vor Günter Maienschein, es sich nicht nehmen ließ, an dieser Versammlung persönlich teil zu nehmen. Zu Beginn wurden Benno Timm und Rolf Alexander Wieland gedacht, die im zurückliegenden Ringerjahr verstorben sind. Corona nahm auch bei der Sitz-Platzierung Einfluss, durften doch diesmal nur ein Vertreter pro Verein an der Versammlung teilnehmen. Von maximal 180 Stimmen waren 148 Stimmen wahlberechtigt.

Günter Prexel führte durch die Veranstaltung, welche mit den Rückblicken von Verbandspräsident Günter Maienschein begann. Er gratulierte vor versammelter Mannschaft den WRV-Mädels, sie wurden Deutscher Mannschaftsmeister 2019. Gleichfalls hob er die Leistungen bei der EM von Rom hervor, hier wurden Frank Stäbler Europameister und Jello Krahmer belegte den dritten Platz.

„Als Verband halten wir an der Mannschaftsrunde fest, unser Hygienekonzept wurde durch den LSV und WLSB genehmigt und wird sich im Ligenbetrieb bewähren müssen. Ringen als Vollkontaktsportart braucht den Ligenbetrieb. Um trotzdem nahe an den Vereinen agieren zu können, halten wir über die Liegenvertreter engen Kontakt zu den Vereinen. Der Verband sieht seine zentrale Aufgabe in der Mannschaftsrunde, immer unter der Prämisse „Safety First“ beim Ringen“, so Günter Maienschein in seinen Ausführungen.

Einen Wehrmutstropfen musste er den Teilnehmer auch bekannt geben, der Verband verliert einen Verein. Der KSV Marbach meldete sich aus dem Sportbetrieb ab.

Vizepräsident Sport Matthias Thimm und Vize Präsident Verwaltung – Günter Prexl trugen ihre Berichte vor und standen dem Publikum Rede und Antwort. Ohne finanzielle Einbußen geht die Corona-Krise die nächsten Jahre nicht am WRV vorbei. Schon jetzt zeichnet sich ein Defizit ab, welches durch Reserven ausgeglichen werden kann. Eine zuverlässige Finanzplanung ist momentan wie in die Glaskugel schauen, dabei stellte Günter Prexl zwei Szenarien für den Finanzhaushalt vor, einmal den „Planbaren“ (erstellt aus den vergangenen Jahren) und einen „Worst Case“ Plan.

Anschließend wurden die Berichte der verschiedenen Referenten besprochen, diese lagen im Vorfeld den Teilnehmern vor, so dass jeder sich vorher darüber informieren konnte.

Anfang Juli führten Johannes Stimmler und Uli Mayer die alljährliche Kassenprüfung des WRV in der Geschäftsstelle durch. Dabei wurden stichprobenartig Abrechnungen für Lehrgänge, Trainervergütungen, Sportler, Reisekosten und Verträge geprüft. Positiv hervorgehoben wurde dabei die Bewertung der finanziellen Verbandsrisiken durch Corona (erarbeitet durch Günter Prexl), hierbei sind die zu erwartenden ausfallenden Einnahmen zu betrachten und wurden schon vorkalkuliert. Im Anschluss wurden die Geschäftsstelle sowie das Präsidium einstimmig durch die Versammlung entlastet.

Eberhard Götz, langjähriger Referent des Rechtsausschuss 1 übergab sein Amt an Johannes Stimmler. Er wird kommissarische bis zu Neuwahlen 2021 dieses Amt fortführen.

Die Verbandssitzung dient auch dazu, Änderungen der Satzung bzw. Ordnungen durch die Vereine bzw. das Präsidium vorzuschlagen und durch die Versammlung bestätigen zu lassen. So brachte das WRV-Präsidium Änderungen zu Gebühren und Spesenordnung (Startausweiserstellung/Umschreibung/Vereinswechsel, Prüfungsgebühren/Lehrgangsgebühren) als Antrag ein. Ziel dabei war es, die nächsten Jahre finanzielle anzupassen und dies wurde mit einer gestaffelten Gebührenanhebung (pro Jahr) umgesetzt und einstimmig beschlossen.

Die Vorstellung der „WRV-Mannschaftsrunde-VT2020-Hinweise“ durch Günter Prexl führten am Ende der Verbandssitzung noch einmal zu einigen Fragen und Diskussionen. Hierbei wurden die Corona-Schutzmaßnahmen im Einzelnen besprochen und die Verbandssitzung spiegelte durch die rege Diskussion den richten Rahmen wieder, hier an Ort und Stelle darüber zu sprechen.

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