Nachwuchsringer begeisterten mit tollem Mattenspektakel

Eugen Roller, letzte Siegerehrung

Zuletzt aktualisiert am 28. April 2019 um 16:00

Auch die 29. Austragung des in der Jugendringer-Szene beste Anerkennung genießenden Eugen Roller-Gedächtnisturnieres in der griechisch-römischen Stilart hat neulich in der alten Herbrechtinger Bibrishalle seine Reize gesetzt. Erstmalig wurde in den Nachwuchsaltersklassen der B / C / D und E-Jugend in der Gesamtwertung um den Sparkassen – Cup gekämpft.

20 Vereine des hiesigen WRV-Bezirkes Ostalb/Rems/Fils, aus dem Schwarzwald, der Landesorganisation Nordbaden und Sachsen sowie aus dem bayerischen Schwaben und sogar aus Vorarlberg kämpften vehement um die Trophäe. Der KSV Pausa aus dem Erzgebirge und der URC Wolfurt unternahmen die weitesten Anreisewege ins Brenztal. Auch der ASV Germania Bruchsal hatte mit seiner Teilnahme erstmalig seine Visitenkarte bei der gastgebenden TSV hinterlegt. Wie immer buhlten die Nachwuchssternchen um den persönlichen Erfolg, um das Podest, um die Medaillen und Urkunden. Auf 4 Matten ausgerungen wurde das Turnier mustergültig ohne Stillstand abgewickelt. Das Wettkampfbüro Fetzer/Schmidtke, die Mattenkoordination und das Personal an den Kampfrichtertischen verrichteten im Einklang einen reibungslosen Job, so konnte nach knapp 5 Stunden spannenden, ehrgeizigen und emotionalen Mattentreiben sofort mit der Siegerehrung begonnen werden. Keineswegs überraschend gelang dem Nachwuchs des TSV Westendorf aus dem Allgäu bei 25 Teilnehmern mit 99 Punkten insgesamt zum 7. Mal der Turnier-Gewinn beim Herbrechtinger Nachwuchs-Event. Wiederum den 2. Platz wie bereits im Vorjahr behaupteten die jungen „Bibrisfighter der TSV, welche mit einem kontingent von 21 Startern angetreten waren. Der TSV Kottern aus Kempten holte sich mit 44 Pkt den 3. Pokalplatz, gefolgt vom KSV Aalen 05 (40 Pkt), dem SV Ebersbach (39 Pkt) und dem SVH Königsbronn (32 Pkt).  Auf den ersten 3 Plätzen der Gesamtstatistik sind sich die Leader KSV Unterelchingen (1266 Pkt), die TSV Herbrechtingen (1209 Pkt) und der TSV Westendorf (1189 Pkt) aktuell nun auf die Pelle gerückt.

Das Motto: „Raufen und Rankeln nach sportlichen Regeln … „auch die Größten haben mal klein angefangen“… wurde einmal mehr hervorragend erfüllt.

Das Eugen-Roller-Wanderpokal-Turnier

  • wurde 1991 erstmalig ausgetragen
  • der Namensgeber Eugen Roller verstarb im Herbst 1997
    somit wurde diese Veranstaltung
  • ab 1998 zum Gedächtnisturnier deklariert
  • am 7. April 2019 fand die 29. Auflage des Eugen Roller Turnieres statt

es ist ein beliebtes Nachwuchsmeeting in der griechisch-römischen Stilart für die C, D und E-Jugend, und seit der Altersumstrukturierung auch für die B-Jugend – Ringer ab 6 bis hin zu 15-jährigen Jungathleten als Teilnehmer

Die ursprüngliche Idee war, ein landesordnungsübergreifendes Turnier mit Jugendlichen aus dem württembergischen Bezirk 3 Ostalb / Rems /Fils
und aus dem benachbarten bayerischen Ringerbezirk Schwabendurchzuführen.

Das Turnier erweiterte sich nach und nach mit teilnehmenden Vereinen aus der gesamten württembergischen Region manchmal auch aus denbadischen und gesamtbayerischen Landesverbänden, sowie inzwischen auch aus Thüringen und Sachsen.

Bericht: Alwin Reimer

 

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