Medaillenraub im Badener-Land

Zuletzt aktualisiert am 5. Februar 2019 um 5:04

Bei den offenen Baden-Württembergischen Meisterschaften hat der SC Korb nicht nur einen Medaillenregen erlebt, sondern auch 60 Vereine hinter sich gelassen. Sechs Starts, sechs Medaillen und darunter zwei Meistertitel für Sarah Knödler und Eleni Zagliveri. Eleni wurde zudem mit einem Sonderpokal als technisch beste Ringerin ihrer Altersklasse ausgezeichnet. Einfach nur klasse !
„Puder und Power …wir glänzen aber nicht nur durch hübsche Trikots und schöne Fingernägel.“ So steht es im Hochglanzprospekt der Korber Löwen. Das haben die sechs Starterinnen eindrucksvoll bewiesen. Und zwei heiße Eisen – Mia Oswald und Tabea Trinkner – konnten nur aus der Ferne die Daumen drücken. Da werden  die Nachwuchsringerinnen ab nächster Woche noch mehr anstrengen, um bald mit ihren Vorbildern auf die Matte zu dürfen.
 
Als erste hatte Sarah Knödler (Frauen, 62 kg) die Goldmedaille in  der Tasche. Das sie auch die älteste Turnierteilnehmerin war, ist keinesfalls despektierlich gemeint.  Eine tolle Leistung unserer Jugend-Co-Trainerin und Ringermama. Nach dem Pannenjahr 2018 war es für Sarah eine wichtige Belohnung für das viele Training.  Den zweiten Titelgewinn schaffte Eleni Zagliveri (Schülerinnen, 28 kg). Sie rang gewohnt souverän, hatte aber gegen Emma Bohmeier (Baienfurt) hart zu kämpfen.
 
Fantastisch auch die Leistung unserer drei „Silber-Mädels“. Nach dem DM-Titel im Vorjahr ist Frida Orfila Nülle (Kadettinnen, 65 kg) eine Altersklasse aufgerückt. Der Finaleinzug war da schon sehr beachtlich. Der WM-Teilnehmerin Miriam Lötscher (Schweiz) überließ sie dort nur einen 0:6 Punktsieg. Richtig freuen konnten sich Lena Sophie Burtsche (Schülerinnen, 35 kg) und Zoi Kaidopoulou (Schülerinnen, 39 kg). Für beide war es der größte Erfolg ihrer bisherigen Ringerkarriere.
 
Nicht ganz glücklich war Georgia Kazantzidou (Kadettinnen, 49 kg) über ihren dritten Platz. Sie wollte das Siegerpodest komplett erklimmen. Aber Trübsal blasen gibt es nach so einem Erfolg nicht. Den Cheftrainer Matthias Krohlas wollen wir da natürlich nicht vergessen: „Matze, das war mal wieder erste Sahne !“ Co-Trainerin Sarah war ja live mit vor Ort. Jo musste die Schulbank drücken und fieberte von daheim aus mit.

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