Meisterschaften '17

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MeisterfotoPforzheim – Als der Weltmeister von 2015 Frank Stäbler (75 kg/GR) im vorletzten Duell der Finalbegegnung  um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zwischen dem KSV Ispringen und dem SV Germania Weingarten einen 0:2-Rückstand gegen den Serben Aleksandar Maksimovic in einen 3:2-Punktsieg drehte, gab es kein Halten mehr auf der Trainerbank des SV Germania Weingarten, nach 2011 und 2012 war der 3. Titel der Vereinsgeschichte damit in 'Sack und Tüten' gepackt, die Anspannung der letzten Tage, Wochen und Monate wurde herausgeschrien und alles endete in einem Kneul von Leibern unter dem Stäbler begraben wurde. Der Schultersieg von Ispringens Khakhaber Khubezhty (75 kg/FR) über Georg Harth ging im Weingartener Jubel unter, der KSV Ispringen gewann das zweite Finale vor knapp 2000 Zuschauern in der Bertha-Benz-Arena zwar mit 13:11, doch hatte Weingarten aus dem Hinkampf ein 4-Punkte Polster, das letztendlich den Ausschlag zum Gesamterfolg gab.
 
War es im Hinkampf der SV Germania Weingarten der Punkte vergab, so waren es diesmal die Schützlinge von Ispringens Trainer Bernd Reichenbach, die patzten. So war Ibrahim Fallacara im leichtesten Limit bis 57 kg/GR gegen Thomas Rönningen auf Weingartener Seite chancenlos, der Norweger gewann mit zwei sehenswerten Würfen 9:1. Im anschließenden Schwergewichtskampf bis 130 kg kam der Luckenwalder Nick Matuhin, der in dieser Saison erstmals für das Erstligateam des KSV Ispringen auflief, gegen den 30 kg leichteren-, schnellen und sehr wendigen Magomedgadzhi Nurov nicht zurecht, statt eines erhoffen, klaren Punktsieges, gelang Matuhin nur ein knapper 7:6-Erfolg. Erst Ivan Guidea (61 kg/FR) erfüllte die Erwartungen der Gastgeber, der Moldawier zwang Weingartens Vladimir Egorov mit 11:1 Punkten in die Schranken. Einen starken Halbschwergewichtskampf (98 kg/GR) sahen die Zuschauer zwischen Ispringens Ardo Arusaar und Oliver Hassler. Der aus Estland stammende Arusaar ging nach drei Rollen im Bodenkampf mit 6:0 in Führung, doch dann warf Hassler die Maschine an und setzte seinen Gegner zunehmend unter Druck, der jedoch nicht mehr als ein 6:2 zuließ. Im letzten Duell vor der Pause sorgte Ionut Panait (66 kg/GR) für einen klaren 9:0-Erfolg über den Deutschen Meister Muhammet Yeter zum 6:6-Halbzeitstand.
Zum Beginn des zweiten Teil des Kampfabends revanchierte sich Michael Kaufmehl (86 kg/FR) für die 4:6-Niederlage aus dem Hinkampf gegen William Harth, der erneut viele Kilos abspecken musste um im leichteren Limit zu kämpfen. Kaufmehl siegte im taktisch klug geführten Kampf mit 4:3 Punkten, holte damit einen Mannschaftspunkt für Ispringen. Danach startete der kubanische 'Vulkan' Alejandro Valdes (66 kg/FR) durch, der für Weingarten kämpfende Olympia-Siebte von Rio 2016 drückte den jungen David Wagner nach 1:53 Minuten auf beide Schultern. Zwar wieß Zakarias Berg (86 kg/GR) Weingartens Jan Rotter mit 4:0 Punkten in die Schranken, doch hatte man sich in Ispringens Ecke ein deutlich höheres Ergebnis des Schweden erhofft. So lagen Ispringens Meisterschaftshoffnungen vor den letzten beiden Weltergewichtsduellen, angesichts des 10:9-Zwischenstandes für Weingarten,  auf den Schultern des Serben Aleksandar Maksimovic, der wie bereits beschrieben auf den Weltmeister von 2015, Frank Stäbler traf. Viele Insider erinnern sich an das Halbfinalduell bei den Europameisterschaften 2012 in Belgrad (SRB), als Stäbler eben gegen Maksimovic mit seinem berühmt gewordenen Eichhörnchensprung den Sieg erzwang und wenig später mit dem EM-Titel ein erstes, dickes Ausrufezeichen auf internationaler Bühne setzte. In Ispringen war es einmal mehr sein unbändiger Kampfgeist, mit dem er den Rückstand in einen knappen Punktsieg umwandelte und dem SV Germania Weingarten den Meistertitel sicherte. Georg Harth (75 kg/FR) nahm den Schwung- und die Begeisterung von den vielen, mitgereisten Weingartener Fans mit auf die Matte und führte zunächst gegen den 'übermächtigen' Khakhaber Khubezthy, der allerdings mit einem schnellen Beinangriff noch in Runde eins zum Schultersieg kam und dem KSV Ispringen den 13:11 bescherte. Doch in der Gesamtrechnung beider Duelle gewann der SV Germania Weingarten mit 24:22 – und damit auch den Deutschen Mannschaftsmeistertitel 2017. 
 
Bislang einzigartig: bei der Siegerehrung bildeten die Ringer des SV Germania Weingarten das Spalier für den Vizemeister Ispringen, beide Teams stellten sich kurz vor der Siegerehrung zum gemeinsamen Foto. Eine großartige Geste angesichts der aufgeheizten Gemüter der vergangenen Wochen im Ringkampfsport.
Stimmen zum Kampf: „Das war nochmal richtig knapp, mit dem besseren Ende für uns – es war eine kompakte Mannschaftsleistung, mit der wir das Finale- und letztendlich den Titel geholt haben“, so Weingartens Trainer Frank Heinzelbecker nach der Sektdusche. „Es war eine starke Leistung meiner Mannschaft im Halbfinale gegen den KSV Aalen, mit der wir den Endkampf erreicht haben, doch hier haben einige unserer Ringer ihr Leistungsvermögen nicht ganz abrufen können, diese Punkte haben uns heute gefehlt“, so Ispringens Vorstand und Mäzen Werner Koch.
Jörg Richter

Statistik: KSV Ispringen - SVG Weingarten 13:11 57 kg/GR: Ibrahim Fallacara - Thomas Rönningen 0:3 PS (1:9), 61 kg/FR: Ivan Guidea - Vladimir Egorov 3:0 PS (11:1), 66 kg/GR: Muhammet Yasin Yeter - Ionut Panait 0:3 PS (0:9), 66 kg/FR: David Wagner - Alejandro Valdes 0:4 SS (0:12), 75 kg/GR: Aleksandar Maksimovic - Frank Stäbler 0:1 PS (2:3), 75 kg/FR: Kakhabar Khubezthy - Georg Harth 4:0 SS (9:1), 86 kg/GR: Zakarias Berg - Jan Rotter 2:0 PS (4:0), 86 kg/FR: Michael Kaufmehl - William Harth 1:0 PS (4:3), 98 kg/GR: Ardo Arusaar - Oliver Hassler 2:0 PS (6:2), 130 kg/FR: Nick Matuhin - Magomedgdzhi Nurov 1:0 PS (7:6). Zuschauer: 1850.

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