Ringer des AB Wurmlingen, des Bezirks Schwarzwald-Alb-Bodensee und der Athletenvereinigung ehemalige Ringer trauern um Hubert Blümling. Der Ehrenvorsitzende aller drei Institutionen verstarb am vergangenen Sonntag im Alter von 86 Jahren. Er hinterlässt einen Sohn und drei Enkel. Der am 30. Januar 1930 in Saarbrücken geborene und in Kindesjahren nach Wurmlingen zugezogene Blümling war ein Pionier des Ringkampfsports. Davon zeugen zahlreiche Auszeichnungen mit Ehrennadeln und Ehrenbriefe. Weniger auf, sondern abseits der Matte als Funktionär sah er seine Berufung für das Ringen. 1957 trat er als Mitglied beim AB Wurmlingen ein und übernahm schon vier Jahre später als zweiter Vorsitzender Verantwortung. Von 1967 an führte er den Athletenbund 22 Jahre lang durch Höhen und Tiefen und wurde bei seinem Ausscheiden 1979 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 1970 löste Blümling beim Bezirkstag in Hardt August Schwarz aus Nendingen als Bezirksvorsitzender ab und wurde 1992, als er in dem Baienfurter Gerold Gnädiger seinen Nachfolger fand, zum Bezirks-Ehrenvorsitzenden ernannt. Darüber hinaus war der Verstorbene viele Jahre Fachverbandsvertreter der Sportart Ringen im Sportkreis Tuttlingen. Einige Jahre übte er drei Funktionen gleichzeitig aus. 1977 wurde er in Triberg-Nußbach zum zweiten Vorsitzenden der Athletenvereinigung ehemaliger Ringer gewählt, deren Vorsitz er 1997 übernahm. Zehn Jahre später wurde er beim 47. Jahrestreffen in Tennenbronn auf eigenen Wunsch vom Sulgener Edgar King abgelöst. Aufgrund seiner mannigfaltigen Verdienste, die er sich um die Vereinigung erwarb und in tiefem Respekt vor dem unermüdlichen Einsatz über drei Jahrzehnte lang, wurde Blümling der Titel des Ehrenvorsitzenden der Vereinigung verliehen. Bis vor wenigen Jahren war er noch bei Heimkämpfen der KG Wurmlingen/Tuttlingen anzutreffen. Die Beerdigung findet am vergangenen Donnerstag statt.