(lh). Die Jugendvertreter sind sich grundsätzlich einig, jetzt fehlt nur noch das formale OK der Bezirksfunktionäre und der Vereinsbosse. Ab dem Jahre 2014 werden die Jugend-Bezirksmeisterschaften in den Bezirken eins Südbaden und vier Württemberg, die seit nahezu 45 Jahren eine gut funktionierende Arbeitsgemeinschaft haben, als eine Meisterschaft ausgetragen. Beide Bezirke erhoffen sich dadurch wieder mehr Wettbewerbsqualität sowohl in sportlicher Hinsicht wie auch in der Anzahl der Teilnehmer. Grund der Überlegungen war, dass die Teilnehmerzahlen in

den letzten Jahren stetig zurückgegangen sind und es in der C-, D- und E-Jugend oftmals nur ein, zwei oder drei Starter pro Gewichtsklasse gab. Gleichzeitig waren sich die Jugendvertreter einig, auch die Nachwuchsturniere als gemeinsamen Wettbewerb auszuschreiben. Damit erhofft sich der Arge-Vorstand noch einen weiteren Nutzen. Da es im WRV-Bezirk vier aufgrund von zu geringen Teilnehmerzahlen letztmals 1999 Meisterschaften für die Männer gegeben hat, schreibt der SBRV-Bezirk eins seit fünf Jahren seine Titelkämpfe als offene Titelkämpfe aus. Die Beteiligung seitens der württembergischen Vereine hielt sich jedoch bislang in Grenzen. Mit der Zusammenlegung der Jugend sollen Aktive aus Württemberg motiviert werden, zahlreicher an den Titelkämpfen teilzunehmen, wodurch die Arge auch in diesem Bereich noch enger zusammenwachsen würde. Vorausgesetzt, die Vereine stimmen am Arge-Staffeltag am 5. April dem Vorhaben im Jugendbereich zu, sollen bereits in diesem Jahr erforderliche Formalitäten ausgearbeitet werden, um bei der Arge-Vorstandssitzung im November einen ersten Entwurf präsentieren zu können.

Bei der Vorstellung der Ligenstruktur für die kommende Saison fanden die Pläne der beiden Bezirksjugendreferenten Martin Moosmann (AV Sulgen) und Harald Kienzler (KSK Furtwangen) allerdings nicht die volle Zustimmung der Vereine. Moosmann und Kienzler hatten sich für Neuner-Ligen ausgesprochen, um attraktive Dreier-Kampftage zu ermöglichen. Da jedoch der KSV Taisersdorf II sich überfordert fühlt und in die Bezirksklasse zurückgeht und der KSV Wollmatingen von seinem Abstiegsrecht Gebrauch macht, startet die Bezirksliga am 22. September nur noch mit sieben Klubs. Im Vorjahr waren es acht Vereine. Die Bezirksklasse wird trotz des Aufstiegs des Meisters KSV Tennenbronn II in die Bezirksliga auf zehn Teams anwachsen, vorausgesetzt, der KSV Allensbach will als Letzter in der Klasse verbleiben. Die Aufbauklasse verringert sich durch die Bildung einer Kampfgemeinschaft zwischen dem AB Wurmlingen und der ASV Tuttlingen auf sieben Vereine, mit Allensbach wären es dann acht. Insgesamt werden somit 24 Mannschaften am Sportbetrieb in den drei verschiedenen Leistungsklassen teilnehmen. Dies ist eine Staffel weniger als im Vorjahr.