WITTEN (lh). Mit Silber und viermal Bronze dekoriert kehrten die Ringer des vierten Bezirks von den Deutschen Juniorenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil aus Witten zurück. Damit trugen sie einen wesentlichen Teil zum Sieg des WRV in der Länderwertung bei. Während sich das Sulgener Trio Pierre Morhardt, Jannik Malz und Marius Braun über den Gewinn der Bronzemedaille riesig freute, dürfte sich der Jubel bei David Stumpe (SV Dürbheim) über die Silber- und bei Christian Bösinger (AV Hardt) über die Bronzemedaille in Grenzen gehalten haben. Stumpe war schon im Vorjahr Vizemeister geworden und liebäugelte insgeheim mit dem Meistertitel. Doch der Eisenhüttenstädter Christian John war im Finale beim 4:1 und 3:1 Punktsieg klar der Bessere. Dem künftig für den Bundesligisten ringenden Mühlheimer bietet sich im kommenden Jahr altersbedingt nochmals die Chance. Für den Hardter Christian Bösinger (60 kg), der künftig für den KSK Furtwangen das Trikot überstreifen wird, verliefen die Titelkämpfe nicht gerade nach Wunsch. Schon im Achtelfinale war für ihn nach der 0:1/0:5 Niederlage gegen den späteren Ersten Alexander Grebensikov (SAV Torgelow) klar, dass er seinen Titel aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen kann. Über die Hoffnungsrunde rettete sich Bösinger ins kleine Finale und bezwang dort den Tennenbronner Adrian Stockburger mit 5:0 und 1:0.

Morhardt setzte sich im Kampf um Bronze gegen den Mühlenbacher Simon Volk nach ungewöhnlichem Verlauf mit 0:4/1:1/6:0 durch. Malz wurde im Halbfinale vom späteren Meister Marc Antonio von Tugginer (KV Riegelsberg) mit 0:3 und 0:1 gestoppt. Im Kampf um Bronze bezwang Malz den Musberger Andre Ehrmann mit zweimal 1:0. Marius Braun (74 kg) scheiterte im Viertelfinale am Finalisten Roman Berko (KV Stuttgart) und erreichte durch einen Sieg in der Hoffnungsrunde das kleine Finale. Dort gewann er gegen Evgenij Titowski (KSV Schaafheim) mit 3:0 und 4:3. Weitere gute Platzierungen holten die beiden Baienfurter Sebastian Stamm und Louis Wessels als Fünfter und Lorenz Brüstle (AB Aichhalden) als Neunter. Für den Sulgener David Schulze kam schon nach dem ersten Kampf das „Aus“.